Die 4 Schlüsselelemente für eine wirkungsvolle Kommunikation

… und warum Ihre Worte kaum wichtig sind!

Die meisten Wörter die Sie lesen werden kaum in Ihrem Gehirn registriert, und die meisten Wörter, die Sie sprechen, registrieren sich kaum im Gehirn des Zuhörers. Die Forschung zeigt, dass Wörter der am wenigsten wichtige Teil der Kommunikation sind, wenn Sie persönliche Gespräche mit anderen führen. Bevor Sie also einem anderen Menschen ein weiteres Wort sagen, sollten Sie sich diese 4 Schlüsselelemente für eine wirkungsvolle Kommunikation ansehen:

  1.  Sanfter Augenkontakt
  2.  Freundlicher Gesichtsausdruck
  3. Warmer Ton der Stimme
  4. Expressive Hand- und Körpergesten

Effektive Kommunikation basiert auf Vertrauen, und wenn wir dem Sprecher nicht vertrauen, hören wir nicht auf ihre Worte. Vertrauen beginnt mit Blickkontakt, weil wir das Gesicht der Person sehen müssen, um zu beurteilen, ob sie betrügerisch sind oder nicht. Wenn wir beobachtet werden, steigt die Kooperation. Wenn wir nicht beobachtet werden, neigen die Menschen dazu, egoistischer zu handeln, mit größerer Unehrlichkeit.

Sanfter Augenkontakt erhöht die Vertrauenswürdigkeit und fördert die zukünftige Zusammenarbeit, und ein fröhlicher Blick wird das emotionale Vertrauen steigern. Wenn wir jedoch das geringste bisschen Wut oder Angst auf dem Gesicht des Gesprächspartners sehen, wird unser Vertrauen rapide abnehmen. Aber wir können Vertrauenswürdigkeit nicht vortäuschen, weil die Muskeln um Mund und Augen, die Zufriedenheit und Aufrichtigkeit reflektieren, nicht willentlich beeinflussbar sind. Die einzige Lösung ist die innere Einstellung.

Ein freundlicher Gesichtsausdruck

Wenn man zum Beispiel an jemanden denkt, den man liebt oder sehr mag, oder an ein Ereignis, das Ihnen tiefe Freude und Zufriedenheit beschert hat, erscheint ein „Mona Lisa“ -Lächeln auf Ihrem Gesicht und die Muskeln um Ihre Augen werden weicher. Eine Beschäftigung mit den eigenen Emotionen hilft absolut weiter.

Der Ton der Stimme geht damit einher und ist genauso wichtig, wenn es darum geht zu verstehen was eine Person wirklich zu sagen versucht. Wenn der Gesichtsausdruck eine Emotion ausdrückt, aber wenn der Ton eine andere vermittelt, findet eine neuronale Dissonanz im Gehirn statt, die verwirrend ist. Als Resultat verlieren wir Vertrauen, das Misstrauen steigt und die Kooperationsbereitschaft rapide nimmt ab.

Forscher an der University of Amsterdam haben festgestellt , dass Ausdrücke von Wut, Verachtung, Ekel, Angst, Traurigkeit und Überraschung besser durch Stimmklang als Gesichtsausdruck mitgeteilt wurden, während das Gesicht genauer für Ausdrücke der Freude, Stolz und Verlegenheit war. Im Business ist eine warme unterstützende Stimme das Zeichen einer Führung, die mehr Zufriedenheit, Engagement und Kooperation erzeugt.

Warmer Ton der Stimme

Man kann seine Stimme leicht trainieren, um anderen mehr Vertrauen zu vermitteln. Dies wurde an der Universität von Houston getestet: Als Ärzte ihre Sprechgeschwindigkeit und Tonhöhe reduzierten, besonders wenn sie schlechte Nachrichten lieferten, empfand der Zuhörer sie als „fürsorglicher und mitfühlender.“ Ted Kaptschuk von Harvard entdeckte auch, dass eine warme Stimme verwendet werden würde verdoppeln Sie die heilende Kraft einer therapeutischen Behandlung.

Wenn Sie Freude ausdrücken möchten, muss Ihre Stimme zunehmend melodisch werden, während Traurigkeit mit einer flachen und monotonen Stimme gesprochen wird. Wenn wir wütend, aufgeregt oder verängstigt sind, erhöhen wir die Tonlage und Intensität unserer Stimme, und es gibt eine große Variabilität in der Geschwindigkeit und im Ton. Wenn die Emotion jedoch nicht mit den von Ihnen verwendeten Worten übereinstimmt, wird dies Verwirrung für den Hörer erzeugen.

Ausdrucksvolle Handgesten

Gesten, und besonders Handbewegungen, helfen die Sprachverständniszentren Ihres Gehirns zu aktivieren.  Ihr Gehirn muss sowohl die Laute als auch die Körperbewegungen der sprechenden Person integrieren, um genau zu erkennen, was gemeint ist. Aus der evolutionären Sicht entstand die Sprache aus Handgesten. Beide entstammen demselben Sprachgebiet des Gehirns. Wenn unsere Worte und Gesten nicht zueinander passen, wird es Verwirrung im Gehirn des Zuhörers schaffen. Ist beides passend, kann er den Inhalt besser und leichter verarbeiten.